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Hyperfluid Circumstances

Performance, 2020

Drei Performerinnen interagieren mit den im Raum installierten Objekten und binden die Rezipient*Innen nach und nach in die Performance ein. Die Atmosphäre im Raum ist durch das Lächeln der Performerinnen, atmosphärische Hintergrundmusik,
Duft und gedämpftes Licht geprägt.










Eingebettet in eine inszenierte Wohlfühlatmosphäre werden die Rezipient*Innen graduell und immersiv in die Performance eingebunden: Sie werden umsorgt - ihre Garderobe wird entgegengenommen und sie bekommen transparente Capes zum Überziehen ausgehändigt - und dazu gebracht, nach und nach die Tätigkeiten der Performerinnen zu übernehmen. So finden sie sich in der Situation wieder, eine Lichtinstallation festzuhalten oder einen Handventilator überreicht zu bekommen.
Nachdem die Performerinnen den Raum nach und nach verlassen, bleiben die Rezipient*Innen alleine im Raum zurück. Lässt sich die Atmosphäre, welche zu Beginn der Performance noch durch die körperliche Präsenz und das Lächeln der Performerinnen geprägt war, auch aufrechterhalten sobald diese abwesend sind? Wie lässt sich eine Verantwortung, die sonst auf einzelnen Subjekten lastet, in einen Zustand überführen, der gemeinschaftlich erlebt, getragen und weitergegeben wird?