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Video, 5:01 Min, Loop

In dem fiktionalen Video werden Spaziergänge dokumentiert, bei denen zunächst eine perlenartige Schnur, später ein außerirdisch erscheinendes Wesen entdeckt werden. Durch Bildunterschriften wird die Geschichte des Auffindens dieser Elemente, sowie deren Effekt auf die Emotionen der Protagonistin vermittelt. Der körperliche Akt des Spazierengehens wird ergänzt durch die Begegnung mit einem fremden, digitalen Wesen, das offensichtlich nicht in der realen, bzw. nicht-digitalen Welt beheimatet ist. Das Storytelling beinhaltet den Verweis darauf, dass das Wesen einen beruhigenden Effekt auf die Emotionen der Protagonistin hat. Es affiziert die Protagonistin auf mysteriöse Art und Weise und bleibt selbst gleichzeitig unberührt – es schwebt in gleichbleibender Geschwindigkeit und mit unveränderter Körperhaltung über dem Boden in der Natur. Spielerisch werden so die Thematiken von Fremdartigkeit, Resonanzerfahrungen und Unverfügbarkeit miteinander verknüpft.

Das Video entstand mithilfe von Augmented Reality (AR), das heißt der digitale Avatar wurde
mithilfe einer App in eine reale Szene eingefügt.